Aromen |
Eine optimale Futteraufnahme stellt die Grundvoraussetzung für gesunde Tiere, Wachstum und effiziente Tierproduktion dar. Die Futterakzeptanz wird primär durch den Geruch und den Geschmack bestimmt. Die große Bandbreite an flüchtigen Aromen wird in der Nase an die vorhandenen Rezeptoren gebunden. Positive olfaktorische Signale unterstützen den angenehmen Geruch eines attraktiven Futters für die Tiere. Weiter stimulieren sie die Sekretion von Verdauungsflüssigkeiten. Geschmacksknospen auf der Zunge, Rachen und Gaumen identifizieren hierbei den Geschmack des Futters. Die Geschmacksgrundrichtungen sind hierbei süß, sauer, bitter, salzig und umami.
Eine Interaktion zwischen Geschmack und Geruch entsteht beim Kauen und Schlucken der Nahrung. Hierdurch sind Geruch und Geschmack sehr eng miteinander verbunden. Ein angenehmer Geschmack und Geruch des Futters während und nach dem Fressen animiert das Tier zur weiteren Futteraufnahme.
Die meisten Tierarten haben einen besser entwickelten Geruchssinn als wir Menschen. Die verschiedenen Tierarten haben unterschiedliche Präferenzen für Geruch und Geschmack des Futters. Die Oberfläche und die Anzahl an Epithelzellen für die Geschmackswahrnehmung bei Schweinen, Rindern, Pferden und Hunden wesentlich grösser als bei Menschen und Geflügel. Jedoch besitzen Menschen eine komplexere Verbindung zwischen den einzelnen Wahrnehmungszellen als Geflügel. Das bedeutet eine höhere Geruchswahrnehmung beim Menschen.
Gründe für den Einsatz von Aromen:
- Formulierung eines schmackhaften Futters (verbessert die freiwillige Aufnahme).
- Stellten ein (neuen) spezifisches unternehmensbezogenes Flavour für das Produkt oder Spezialfutter dar.
- Erhöht die Attraktivität für den Endkunden.
- Futter behält auch nach langem Transport oder Temperaturwechsel ein angenehmes Aroma.
- Gibt Diätfuttern, zum Beispiel Medizinalfutter, weiterhin einen angenehmen Geruch und Geschmack.
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